2024 - HEIMAT 2. VERSUCH

Nach all den ernsten Themen der letzten Jahre waren wir fest entschlossen,
einmal etwas ganz Leichtes zu machen. Das ist uns aber dann doch nicht so recht gelungen!

Und so lautet das diesjährige Thema der Kröter Ausstellung,
an der sich 14 Künstlerinnen und Künstler beteiligen:

HEIMAT . 2. Versuch
ANNÄHERUNG AN EINEN SCHWIERIGEN BEGRIFF

Schon im Jahr 2007 haben wir uns in Kröte mit diesem Begriff befasst,
im Untertitel stand das Zitat von Max Frisch: ‚Heimat ist, wo keine mehr ist.‘
– Aber abgearbeitet haben wir das Thema noch lange nicht.
Kann es je abgeschlossen, beendet werden?
Und welche Heimat ist mit Heimat gemeint?
Die wohligen Erinnerungen aus der 'heilen' Kinderzeit, der Ort der Geborgenheit, oder der Ort der Zurichtung, des Gebrochen-Werdens?
Der Ort aus dem man gegen seinen Willen vertrieben wurde, oder wegen Not, Hass und Gewalt fliehen musste?
Und was soll das für eine Heimat sein, die als Kampfbegriff benutzt wird, um Menschen anderer Herkunft die Zugehörigkeit abzusprechen?
Kurz: es gibt vielfältige Erfahrungen von Heimaten und unterschiedlichste Erlebnisse und Vorstellungen, die mit diesem Wort verbunden werden.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben sich auf sehr persönliche Weise mit dem Heimatbegriff auseinandergesetzt.
Dabei sind zarte Arbeiten zu martialischen Themen entstanden, lustige Kerle, die bei näherem Hinsehen, doch garnicht so harmlos erscheinen, Bilder von Sehnsucht und Verunsicherung, sowie Installationen, die verloren geglaubte Erinnerungen wecken.


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